The Clash
The Clash – Eine Punkband aus London
Reggae, Dub und Folk waren die Elemente, die die Punk Rock Band The Clash Mitte der Siebziger Jahre berühmt machten.
Die ganz besondere Band
1976 wurde The Clash in der Frühphase der Punkbewegung von Joe Strummer (Vocals und Gitarre), Paul Simonon (Bass), den Gitarristen Mick Jones und Keith Levene sowie Terry Chimes (Schlagzeug) gegründet. Im selben Jahr trat The Clash als Vorgruppe der Sex Pistols auf und wurde kurze Zeit später von der Plattenfirma CBS unter Vertrag genommen. Obgleich sehr erfolgreich, machte die Band Schulden bei CBS. Die Philosophie der Bandmitglieder, Ihre Songs zu einem erschwinglichen Preis an ihr jugendliches Publikum zu verkaufen, kollidierte mit den kommerziellen Vorstellungen der Plattenfirma, die zudem vertraglich eine bestimmte Anzahl an Alben gefordert hatte. Zwischen 1977 und 1985 erschienen insgesamt sechs Studio-Alben sowie der Film „Rude Boy“ (1979) mit zahlreichen Konzertmitschnitten.
Abstieg einer Punk Band
1982 kam es zu heftigen Streitereien unter den Bandmitgliedern. Dennoch wurde das Album „Rock Combat“ zu einem der größten Erfolge für The Clash. Ihm entstammt auch der bekannte Song „Should I stay or should I go“, der Anfang der Neunziger Jahre als Werbesong für Levi’s Jeans erneute Popularität erreichte. Zahlreiche Wechsel in der Bandbesetzung sorgten schließlich für den endgültigen Untergang der erfolgreichen Punk Gruppe. Nach einer Abschiedstour durch Europa trennte man sich 1985 in gegenseitigem Einvernehmen. Gerüchten zufolge war Jahre später eine Wiedervereinigung geplant. Der Tod von Joe Strummer im Jahre 2002 machte diese Gedanken endgültig zunichte.
Stil mit Vorbildfunktion
Im Gegensatz zu vielen anderen Punk Rock Bands setzte The Clash auf so genannte Hooklines, die ihre Musikstücke mit einem hohen Wiedererkennungseffekt versah. Sie war damit Wegbereiter für den späteren Britpop. Andere bekannte Rock- und Pop-Groups, darunter R.E.M, The Cure oder U2 bekennen sich zu The Clash als Vorbild. Die deutsche Punk Band „Die Toten Hosen“ würdigte The Clash in einem Unplugged-Konzert.