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Punk im Pott

Punk im Pott – das Kultfestival

Das größte deutsche Punk Festival findet in Oberhausen im Ruhrpott statt. Jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr trifft sich dort seit 1999 die Punk Szene, um dort zwei Tage lang bei Punk-Musik und Partystimmung ausgelassen zu feiern.

Harte Klänge beim Punk im Pott

Rund zweitausend Besucher kommen regelmäßig zu der großen Punk Party, die von 1999 bis 2005 zunächst in Essen in der Zeche Carl stattfand. 2006 wurde die Lokalität nach Oberhausen in die Turbinenhalle verlagert. Bei Live Konzerten bekannter deutscher Punk Bands, die mit außergewöhnlichen Namen wie Eisenpimmel, Knochenfabrik, Slime und Schließmuskel aufwarten, wird die Nacht zum Tag gemacht. Bei Bier und anderen Getränken wird zu harten Rhythmen gefeiert und getanzt. Das Festival ist alljährlich ein großer Erfolg und verläuft überwiegend friedlich. Das Bier wird gegen Wertmarken ausgeschenkt. Übernachten kann man in Jugendherbergen oder bei Freunden. Es gibt für die Veranstaltung keine Abendkasse. Wer sich nicht rechtzeitig im Vorverkauf eine Karte sichert, hat das Nachsehen.

Skandale und Ausschreitungen

Nicht immer geht es beim Punk im Pott so friedlich zu, wie die meisten Gäste, Veranstalter und natürlich auch die Anwohner es sich wünschen. 2007 kam es zu massiven Ausschreitungen zwischen Punks und Polizei, bei der mit Steinen und Flaschen geworfen wurde. Die Auseinandersetzung endete mit mehreren Verletzten und erheblichen Sachbeschädigungen an den Einsatzwage. Das Oberhausener Ordnungsamt zog daraufhin Konsequenzen und verbot im folgenden Jahr das Punkfestival in der Stadt. Die Veranstalter reagierten prompt und verlegten den Veranstaltungsort für das Jahr 2008 kurzerhand nach Berlin. Seit 2009 darf nach Überarbeitung des Veranstaltungskonzeptes aber wieder in Oberhausen gefeiert werden. Die Veranstalter haben entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und unter anderem kostenlose Shuttle Busse zwischen Bahnhof und Turbinenhalle eingesetzt, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden. Man will so Provokationen zwischen Anwohnern, Reisenden und den schrillen Gästen vermeiden.