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Punkmode für Männer

Im heutigen Zeitalter, in dem die Mode nicht bloß von einem einzelnen Trend bestimmt wird, sondern von einer Koexistenz vieler verschiedener Richtungen, ist auch der Punk-Look wieder stark gefragt. Einst als Dresscode für echte Vollblut-Punks bekannt, ist heutige Punkmode ein markenbewusstes Statement ganz spezieller Lässigkeit. Der Erfolg des Looks basiert dabei vor allem auf der Einfachheit, denn wie sich im Folgenden zeigt, entsteht ein authentischer Punk-Look durch die Kombination von Kleidungsstücken, die einzeln betrachtet kaum weiter auffällig sind.

Punkmode für Männer: mehr als die Summe aller Teile

Beim Punk-Look kommt der Hose eine gewichtige Rolle zu. Dem ursprünglichen Lebensgefühl des Punks folgend, sind dabei grundsätzlich fast alle Farben erlaubt, sofern diese nicht zu hell sind. Die Folge ist eine entsprechend große Auswahl in der Farbpalette: Angefangen beim ganz klassischen Schwarz über sämtliche Grautöne bis hin zu schrillen Zeugnissen der Rebellion, vornehmlich in Form von lila und rot, kann Punkmode ganz bewusst optische Reizpunkte setzen. Ein ganz eigener Klassiker ist dabei das Farbmuster aus schwarzen Karos auf rotem Grund; ein Bild, das nun seit Jahrzehnten fest zur Punkmode gehört. Unabhängig von der Farbe will auch die Form der Hose beachtet werden, die in der Regel durchaus eng geschnitten ist, unter anderem deswegen, um den Kontrast zum massiven Schuhwerk deutlich zu machen. Bevor es aber zur Beschuhung geht, steht der Hose zunächst eine Modellpflege der besonderen Art bevor: Schlitze, Löcher, Flicken und Risse sind je nach Auslegung des Punk-Looks unverzichtbar, wenn auch kein Muss. Nun aber zu den Schuhen: Punk-Schuhe müssen vor allem eines sein, nämlich schwer und auffällig, gerne auch mit deutlichen Silberelementen und Totenkopfmuster. Neben den bekannten Doc Martens-Stiefeln existieren auch niedrigere Schuhe, die all die Kriterien hinreichend erfüllen; dennoch steht es eigentlich außer Frage, dass ein echter Punk-Look geradezu nach Stiefeln schreit. Vervollständigt wird der Punk-Look durch die dunkle Weste, die je nach Wetterlage über T-Shirt oder Kapuzenpullover getragen wird. Um die Trennung zwischen Nord und Süd noch zu betonen, dienen dicke, nietenbeschwerte Gürtel als stylischer Äquator auf Hüfthöhe. Apropos Nieten: diese sind lange nicht nur auf dem Gürtel zu finden, so Punk es will.

Das Besondere daran: die Kleinigkeiten darin

Wie in vielen anderen Stilrichtungen auch, lebt die Punkmode vor allem von den vielen kleinen Extras, die sich überall am Körper anbringen lassen. Lederarmbänder, glänzende Ringe für Hände und Ohren, aber auch Specials wie Stickereien für Weste und Hosen machen den Punk-Look erst zu dem, was er wirklich ist, nämlich zu einem düsteren, aber dennoch leichtgängigen Hingucker in jeder Lebenslage.

22. September 2011, 10:10 Uhr
Kategorie: Mode-Design

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